Spuk im Museum

  • Kreis Düren

Bildurheber: 

Töpfereimuseum Langerwehe

Wie es ist einen Film zu machen – von der Idee bis zum fertig produzierten Film?
In diesem Film-Workshop im Töpfereimusuem Langerwehe lernten die sieben Teilnehmerinen und Teilnehmer alle Arbeitsschritte kennen. Vorgegeben war nur das Szenario: ein kurzer gruseliger Film sollte es werden!

Wie der Workshop ablief, haben wir hier für euch aufgeschrieben:

TAG 1: Vorbereitung/Drehbuch:
Zunächst wurde der Drehort besucht, um einen besseren Fundus für die späteren Dreharbeiten nutzen zu können. Im Anschluss tauschten die Teilnehmer ihre Ideen aus und bereiteten in einer großen Gruppe Ideen vor.
Die Gruppe einigte sich auf folgende Geschichte: Vier Kinder (zwei Mädchen und zwei Jungs) wollen eine Mutprobe in einem alten Gebäude ablegen, in dem es spuken soll. Dort werden sie von dem ehemaligen Bewohner, der seit Jahrhunderten verstorben ist und nun dort als Schattenmonster wandelt, eingesperrt. Im Verlauf der Geschichte erwischt das Monster zwei der Kinder, während die andern beiden durch einen aufmerksamen Passanten gerettet werden.

Zum Ende wurden noch nötige Requisiten benannt und die Rollen verteilt. Sowohl die Darsteller, Kamera, als auch das Licht und die Effekte, wurden von den Teilnehmern übernommen. Einzig die Rolle der Regie wurde der Leitung übergeben.

TAG 2: Dreh:
Am Drehtag wurden alle Requisiten vorbereitet. Jeder Teilnehmer übernahm seine Rolle und die einzelnen Geräte konnten in kürzester Zeit bedient werden. Die Darsteller gingen ihre selbstgeschriebenen Texte durch und der Ablauf für den Dreh wurde besprochen. Während des Drehs hatten die Teilnehmer am meisten Spaß. Trotz einiger typischer Patzer während der Dreharbeiten, konnte über den Tag das gesamte benötigte Material abgedreht werden. 

TAG 3: Schnitt und Präsentation der Rohfassung:
Am letzten Tag wurde das Material gesichtet und entschieden welche Takes für die jeweiligen Szenen verwendet werden. Im Anschluss wurden diese Szenen aneinandergesetzt und der Rohschnitt exportiert. Dies geschah über eine typische Film-Schnittsoftware am Computer und konnte von allen Teilnehmern genaustens verfolgt werden. Auch beim Schnitt und der Auswahl des Materials lagen die Entscheidungen ausschließlich bei den Teilnehmern.

Nachdem alle Szenen gesetzt waren und die Rohfassung exportiert wurde, konnte der Film erstmals gezeigt werden. Die einzelnen Szenen im Ganzen zu sehen war für viele ein neues Erlebnis und es machte viel Spaß mitzuerleben, welche Szene, welchem Teilnehmer besonders gefiel. Die Projektgruppe verabredete sich zum Abschluss zu einem weiteren Tag, um den Film dann in seiner fertigen Fassung noch einmal zu schauen.

Bildergalerie: 

up
38 Besucher finden den Beitrag gut

Neuen Kommentar schreiben

Deine Meinung ist gefragt! Schreibe einfach deinen Kommentar zu dem Beitrag in das Textfeld. Beachte: Der Kommentar erscheint nicht direkt, sondern wird von der Redaktion freigeschaltet.
CAPTCHA
Wir wollen sicherstellen, dass du eine reale Person bist. Gib bitte den unteren Code ein: