Kulturrucksackjahr 2016 in Essen

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Veronika Maruhn (Ytong), Esther Stabenow (Roboter), Sabine Jäger (Hip-Hop), Lesley Olson (Klang-Collage), Dirk Scheiffarth (Rock & Pop), Harald Seidel-Hardt (Chor)

Das Essener Kulturrucksackjahr 2016 hatte ganz schön viel zu bieten, u.a. Jamtruck, Hip-Hop-Jam, Singen, „Roboter"-Bau und Skulpturen aus Ytong herstellen.

Junge Bilhauer in Aktion mit Ytong konnte man im Zeltdach Altendbergshof erleben. Entstanden sind tolle Skulpturen und Objekte, die jetzt auf eine Wanderaustellung gehen. Anschließend sollen die fertigen Gesichter dauerhaft bleiben und den Vorplatz zum Flüchtlingsdorf  Altendbergshof verschönern.

In einem anderen Kulturrucksack-Projekt wurden eigenen „Roboter" gebaut – und mit ihnen gesprochen, über Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Bedenken und Ängste. Dann sind die Jugendlichen unter die Fotografen und Designer gegangen und haben einen eigenen Comic zu diesen Gesprächen gestaltet.

Musikalisch ging es im jamtruck zu: Die Teilnehmerinnen haben ihren eigenen Text erarbeitet und eine passende Melodie dazu gefunden. Dieser Song wurde im jamtruck nicht nur geübt, sondern auch gleich produziert. Covergestaltung, Druck und das Brennen auf die Rohlinge – auch das alles war möglich – hört es euch doch mal an!

Unter der fachmännischer Anleitung von Künstlern haben Jugendliche in den Osterferien ganz viel über Hip-Hop gelernt. Sie probierten sich in Rap, Djing, Breakdance und Graffitti und hatten jede Menge Spaß dabei.

Musik stand auch in den Sommerferien auf dem Programm: Im Workshop „Rock & Pop an der Ruhr" haben sich die Jugendlichen die Frage gestellt, wie sich Pop in den letzten 30 Jahren verändert hat. Würde man merken, ob man einen Song von heute oder einen von 1999 vorgespielt bekommt? Die Teilnehmer probierten genau das aus und mixten Pattern, Grooves und Riffs aus 30 Jahren Popgeschichten frisch ab. Diese Klang-Collagen aus den Lieblings-Sounds wurden schließlich in einer Abschlusspräsentation auf Zollverein vorgestellt.

„Trau dich, der Welt dein Können zu zeigen und gemeinschaftlich mit anderen Kindern und Jugendlichen im Julius-Leber-Haus ein Bühnenprogramm für einen Chor zu entwickeln." So lautete die Ausschreibung für einen weiteren musikalischen Workshop in Essen und dieses Ziel wurde auch erreicht. Drei gut besuchte Vorstellungen konnten die Zuschauer auf der Bühne im Julius-Leber-Haus genießen. Ein Ergebnis, auf das alle stolz waren!

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