Aufgehorcht! – Aufgesprayt! 2

  • Lippstadt

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Maria-Loredana Giunnta / Sascha Thiele

In Lippstadt war wieder einiges los in Sachen Kulturrucksack. 

Zum Beispiel beim Angebot „Aufgehorcht!", in dem es um böse Katzen ging. Wie bitte? Was hat Beatboxen denn mit bösen Katzen zu tun?
Ganz einfach: Stellt man sich ein Schlagzeug vor und betont einzelne Silben oder Buchstaben aus den Wörtern „Böse Katze“ – zum Beispiel das „B“ für die Base, das „Kch“ für die Snare (eine Art schnarrende Trommel) und das „zz“ für die Hi-Hat (das Ständerbecken) – und passiert das auch noch im Takt, hat man den Grund-Beat drauf. Der Grundstein für die Beatbox-Karriere ist somit gelegt!
Lange hat es nicht gedauert, bis die Teilnehmer des „Aufgehorcht"-Workshops diese Grundbasis drauf hatten.
Doch das war längst nicht alles: Nach der Veranstaltung konnte man auch lernen, das Einschenken von Wasser zu simulieren. Auch das Aufprallen eines Wassertropfens wurde beigebracht. Und: Für die nächste Party brauchen die Teilnehmer keinen DJ mehr, denn auch das „Scratchen“ können sie jetzt einwandfrei!

Außerdem stand die zweite Veranstaltung „Aufgesprayt 2“ bevor. Dieser Graffiti-Workshop fand an der beliebten Lippstädter Skate-Anlage am Jahn-Platz statt, die auch schon mit einigen coolen Graffiti besprayt ist.
Beim Graffiti-Workshop, der wieder von dem Designer Phillip Uthmann durchgeführt wurde, stand den Kindern ein Bauzaun, der mit Malerfolie umwickelt war, als so genannte „Hall“ zur Verfügung. Eine „Hall“, abgeleitet von „Hall of Fame“, bezeichnet in der Graffiti-Szene eine Wand, die legal bemalt werden darf. Das Prinzip der Hall-of-Fame-Wand beruht auf dem Motto „Das Beste bleibt“ und wird in der Graffiti-Szene respektiert und in der Regel auch nicht übermalt.
In unserem Fall wurden die Bilder der Kinder in Form von Fotos unsterblich gemacht. Diese konnten die Kinder im Anschluss der Veranstaltung als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

 

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