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Von der Idee zur eigenen Brand: Wie 10 Jugendliche zu Modedesignern wurden

von Mirza Ahmičić [M!R] am
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DEINE PERSÖNLICHE MARKE
Name
DEINE PERSÖNLICHE MARKE
Urheber/Copyright
Mirza Ahmičić [M!R]
Castrop-Rauxel
Bildurheber
Mirza Ahmičić & Lucienne Leimbach

Am 15. April verwandelte sich das Marcel-Callo-Haus in Castrop-Rauxel für drei Stunden in ein Design-Studio. 
10 Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren bewiesen beim Workshop „Deine persönliche Marke“, dass Mode weit mehr ist als nur Stoff: Es ist ein Statement.
​Unter der Leitung von Erlebnispädagoge & Videograph Mirza Ahmičić und Mediengestalterin Lucienne Leimbach – einem eingespielten Dozenten-Duo für moderne Medien – tauchten die Teilnehmenden tief in die Welt der visuellen Kommunikation ein.

Marken verstehen, Identität finden
​Der Start war alles andere als trocken. In einem interaktiven Marken-Quiz lernten die Jugendlichen, warum wir Logos sofort wiedererkennen. Ob klassische Wortmarke, symbolhafte Bildmarke oder die Kombination aus beidem: Der Blick wurde geschärft für das, was ein Design wirklich „stark“ macht. Mit diesem Wissen im Gepäck ging es in die freie Gestaltung. Die Devise der Kursleitung: „Jede Idee im kreativen Prozess ist erst einmal krass.“ – ein Freifahrtschein für die eigene Fantasie, ganz ohne Leistungsdruck.

Der Workflow: Handarbeit trifft High-Tech
​Die Bandbreite der Entwürfe war beeindruckend: Von E-Gaming-Symbolen über künstlerische Tiermuster bis hin zu cleveren Wortspielen aus der aktuellen Jugendsprache. Der Fokus lag dabei klar auf der Eigenleistung!
​Die Basis: Alles begann mit dem Stift auf dem Papier. Die Werke wurden frei Hand gemalt, gezeichnet und getextet – echte Unikate, die zu 100 % aus der Feder der Jugendlichen stammten.
​Die Digitalisierung: Am PC verwandelten die Teilnehmenden ihre analogen Skizzen mit Unterstützung der Experten in professionelle Grafiken.
​Das Tool-Set: Die Adobe Creative Cloud diente als digitale Werkbank. Moderne Tools wie ChatGPT oder Gemini wurden lediglich punktuell zur Inspiration oder ergänzenden Visualisierung genutzt, um den eigenen, handgemachten Entwürfen den letzten technischen Feinschliff zu verleihen.

​Stolz zum Anziehen
​Vom Bildschirm ging es direkt in die Produktion. Mit Plotterpapier, Drucker und Bügeleisen wurden die Designs auf T-Shirts übertragen. Das Ergebnis waren keine Massenprodukte, sondern echte Unikate mit „Brand-Charakter“.
​Dass dieses Angebot dank der Förderung durch den Kulturrucksack NRW kostenlos war, ermöglichte einen niederschwelligen Zugang zu professioneller Technik. 

Das Fazit einer Mutter brachte es auf den Punkt:
„Es braucht noch viel mehr solcher Workshops. Meine Kinder sind total begeistert.“ 
Am Ende verließen 10 frischgebackene Designer das Haus – mit ihrem ersten eigenen Marken-Shirt und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein im Gepäck.

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