Das Projekt „TANZ DER DINGE“ hat im Haus der Geflüchteten stattgefunden und Bewegung als kreativen Ausdruck in den Mittelpunkt gestellt. Die Kinder und Jugendlichen haben aus alten Stoffen, Kleidung und Fundmaterialien eigene Upcycling-Kostüme gestaltet und dabei fantasievolle, individuelle Ideen entwickelt.
Im Anschluss haben sie eigene Bewegungen, Improvisationen und kleine Choreografien erarbeitet, die zu gemeinsamen Tanzperformances zusammengeführt wurden. Ein wichtiger Bestandteil war der demokratische Prozess: Die Teilnehmenden haben gemeinsam über Materialien, Bewegungen und Präsentationsformen entschieden und ihre Wünsche und Ideen aktiv eingebracht.
Die kreativen Prozesse sind fotografisch dokumentiert worden und haben den Verlauf der Arbeit sichtbar gemacht. Die Ergebnisse sind in einer gemeinsamen Präsentation zusammengeführt worden.
Inspiriert durch das künstlerische Werk von Pina Bausch haben die Teilnehmenden neue Impulse für ihren eigenen tänzerischen Ausdruck erhalten.
Das Projekt hat mit motivierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung stattgefunden und wurde von einer langjährig erfahrenen Kollegin begleitet, die die Gruppe bereits seit mehreren Jahren kennt. Dadurch ist ein vertrauensvoller und kreativer Raum entstanden, in dem die Teilnehmenden ihre Ideen einbringen und sich künstlerisch entfalten konnten.

