ein Jugendtheaterstück über Mobbing
für Schüler der 5.–7. Klasse
Theater Traumbaum
„Mobfer-f" bringt zwei gestrandete Außenseiter auf die Bühne, genau genommen auf ein Dach, denn hier spielt das Stück.
Ein Dach über der Stadt als Fluchtort für zwei jugendliche Schüler, die ihren Platz, im direkten und im übertragenden Sinne, in der Klasse nicht finden können: Klaus und Lilly. Unterschiedlicher können zwei „Opfer"-Rollen nicht sein.
Anfangs ist auch nicht abzusehen ob nicht Lilly doch eher zu den „Zockern", zu den „Schlägern", zu denjenigen gehört, die „dissen". Klaus dagegen, der ewig höfliche, der freundliche, nimmt fast noch seine Mobber, die „Haifisch-Gang" in Schutz. Lilly flüchtet, hält alles von sich fern, schwänzt die Schule, entschuldigt sich selbst.
Gemeinsam ist beiden, dass sie sich keinem, weder Eltern, Lehrern noch Mitschülern, anvertraut haben.
Das soll sich ändern!
Das ist leichter gesagt als getan,
da muss über Gefühle geredet werden,
da muss man auch zugeben, Angst zu haben,
da muss man den Mut aufbringen,
seine vermeintliche "Schwäche",
die ja in Wirklichkeit keine ist, öffentlich zu machen...