Ein Vormittag mit einem schlagfertigen Quartett der Neuen Philharmonie Westfalen: Vier Schlagwerker verwandeln das Ruhrfestspielhaus an einem Vormittag in ein Haus voller Rhythmus.
Ein Schlagzeuger im Orchester spielt nie nur Schlagzeug, und ein Pauker kann mehr als auf die Pauke hauen. Denn um die 70 (!) verschiedenen Instrumente aller Größenordnungen – vom Eggshaker bis zu den Röhrenglocken – muss ein Schlagzeuger im Orchester beherrschen, also weit mehr als Triangel, Becken oder Xylofon. Tambourin, Marimbafon, Guiro, TamTam, Pauken oder Glockenspiel sind nur einige weitere Instrumente, an denen ein Schlagzeuger aktiv wird, häufig auch wechselnd während eines Stücks – und manchmal sind sogar Fähigkeiten an der Kuhglocke, der Peitsche oder das Rascheln von Papiertüten gefragt.
Einen Einblick in das umfangreiche Schlagwerk-Instrumentarium und die Fähigkeiten eines Schlagzeugers im Sinfonieorchester gibt bei „Schlag auf Schlag“ im Ruhrfestspielhaus ein schlagfertiges Quartett: Zwei Pauker (Adrian Trutz und Nikolas Mareske), eine Schlagzeugerin (Yasuko Furukawa) und ein Schlagzeuger (Torsten Müller) der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW), umgeben von einer Vielzahl von kleinen und großen Schlaginstrumenten, verwandeln das Ruhrfestspielhaus für einen Vormittag in ein Haus voller Rhythmus, stellen die unterschiedlichen Instrumenten-Familien vor und zeigen ihr Können. Darüber hinaus erklingen kleine konzertante Schlagzeug-Kompositionen. Und natürlich gibt es für euch auch etwas zum Mitmachen!
Moderiert wird das Programm von dem Jugenddramaturgen der Neuen Philharmonie Westfalen Roland Vesper.