Kulturrucksack bis 2018 verlängert
Das Landesprogramm Kulturrucksack NRW wird bis 2018 fortgesetzt – so gab es Jugend- und Kulturministerin Christina Kampmann in Düsseldorf bekannt. Gingen zu Beginn des Landesprogramms im Jahr 2012 noch 55 Kommunen an den Start, steigt die Zahl im nächsten Jahr nun auf 220. „Der Kulturrucksack stößt bei Kindern und Jugendlichen auf riesiges Interesse. Dass im Jahr 2016 mehr als die Hälfte der Kommunen in NRW teilnimmt, spricht für eine hohe Akzeptanz. Angesichts dieser erfreulichen Bilanz zum Ende der ersten Programmphase habe ich mich entschieden, das Landesprogramm weitere drei Jahre fortzuführen", sagte Kampmann.
Die folgenden Städte und Gemeinden in NRW werden sich ab dem kommenden Jahr neu am Kulturrucksack NRW beteiligen:
- Castrop-Rauxel
- Dinslaken (im Verbund mit Duisburg)
- Dorsten
- Verbund Mettmann – Erkrath
- Greven, Ladbergen, Lotte, Mettingen, Neuenkirchen, Recke, Tecklenburg, Westerkappeln (nehmen im Kreis Steinfurt neu teil)
- Freudenberg und Wilnsdorf (nehmen im Kreis Siegen-Wittgenstein neu teil)
- der Kreis Paderborn (Altenbeken, Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Borchen, Büren, Delbrück, Hövelhof, Lichtenau, Salzkotten), der sich zu einem Verbund mit der Stadt Paderborn zusammen tut.
„Ich freue mich, dass es gelungen ist, weiteren Kommunen die Teilnahme zu ermöglichen. Sie gehörten bereits zuvor zum Bewerberkreis oder haben hohes Interesse gezeigt, sich schon bestehenden Kulturrucksack-Standorten anzuschließen", erklärte die Ministerin. Ab 2016 engagieren sich damit 220 Kommunen an insgesamt 71 Kulturrucksack-Standorten, die sich in 35 Einzelkommunen, 26 kommunalen Verbünden, neun Kreisen und einer Städteregion organisieren.
Eine Karte mit der Übersicht über alle Standorte ab 2016 finden Sie HIER.