Hier in Deutschland leben wir – so heißt es – in einer Konsumgesellschaft. Was ist damit eigentlich gemeint? Und was steckt eigentlich alles hinter unserem Lebensstil und unseren Konsumgewohnheiten?
Wusstet ihr zum Beispiel, dass der größte Teil unserer Konsumgüter schon seit Jahren nicht mehr hier hergestellt wird? Neben Tee, Kaffee, Orangensaft und Schokolade, Blumen und Fußbällen sind es auch Kleidung und IT-Geräte.
Tropische Plantagen sowie Weltmarktfabriken sind die Orte, an denen unter Missachtung jeglicher Arbeitsrechte oft ausbeuterische Kinderarbeit stattfindet; mit Zahlung von Niedriglöhnen, die nicht für ausreichend Nahrung, nicht für das Schulgeld, nicht für angemessene Kleidung und nicht für eine Lebensperspektive von Familien reichen.
Weltweit arbeiten über 250 Millionen Kinder meist auf Kosten ihrer Gesundheit und einer Schulbildung. Wusstet ihr das?
In diesem Projekt wollen wir genauer hinsehen! Wollen nachforschen und uns informieren. Danach entwickeln wir dann kreative Aktionen für den öffentlichen Raum.
Im Workshop „Mode und Menschenrechte“ schauen wir genauer hin: Wie entsteht eigentlich die Kleidung, die wir tragen? Und wo wird sie hergestellt? Unter welchen Arbeitsbedingungen? Es geht um die internationale Arbeitsteilung in der Textilherstellung, Arbeitsrechte – und welche individuellen und politischen Handlungsmöglichkeiten es gibt. Dann wollen wir öffentliche Aktionen starten. Ideen dafür sind ein Flashmob, eine Kleiderkunst-Ausstellung, eine gemeinsam organisierte Kleidertauschbörse oder eine Upcycling-Modewerkstatt, in der aus scheinbaren Abfällen tolle neue Sachen gestaltet werden.
Unser Fairtrade-Workshop erklärt euch erstmal, was man überhaupt unter „Fairtrade“ versteht. Und dann gibt’s mehrere Ideen, was wir machen können: gemeinsam einen fairen Wochenmarktstand vorbereiten und durchführen, eigene Fairtrade-Workshops an Schulen vorbereiten oder eine Exkursion zu einer fairen Messe zu realisieren.
Mo–Fr 10:00–13:30 Uhr und 15:00–18:30 Uhr
Sa 10:00–16:00 Uhr (Adventszeit 10:00–18:30 Uhr)