Alles, was zu einem „Stadtleben“ gehört, wird als Papierobjekt hergestellt, gestaltet und zu einer „Stadtlandschaft“ zusammengefügt. Das zweidimensionale Medium Papier wird durch Bearbeitung zu dreidimensionalen Objekten. Daraus entsteht eine Rauminstallation mit dem Thema „Wir bauen eine Stadt aus Papier“. Ausgangsidee ist die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit der Stadt, dem eigenen Stadtteil, dem Wohnumfeld. Was lebt in unserer Stadt? Was gehört zu meiner Stadt? Was gefällt mir? Was fehlt? Bekanntes und Unbekanntes wird entdeckt, Neues erfunden und fantasievolle Objekte kreiert.
Eine Stadt entsteht ganz aus Papier, mit allem, was dazu gehört: Häuser, Figuren, Tiere, Pflanzen und Bäume, Autos, Stadtmöbel … – dreidimensional gestaltet als Scherenschnitt, Blumenwiese, Litfaßsäule, …
Aus Wellpappe, Papierrollen und vielen weiteren Papieren entstehen ganze Straßenzüge mit fantasievollen Häusern und inklusive Bewohnern, die aus den Fenstern schauen oder aus der Tür kommen. (Fotografie)
Wir schauen uns im Quartier um und sammeln Geräusche für unsere Stadt, diese überspielen wir auf Soundchips und Anybookreader und bringen das Modell unserer Stadt zum Klingen.
Daneben steht die Beschäftigung mit dem Medium Papier. Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in die Eigenschaften unterschiedlicher Papiere und deren Verwendungsmöglichkeiten. Die Kinder lernen die Geräte zur Papierbearbeitung kennen und was man dazu braucht, wie Schere, Cutter, Lineal, Locher, Tacker, Lochzange, Hefter, Kleber, Nadeln usw. Neben der künstlerischen Beschäftigung mit Papier werden Aspekte von Re- und Upcycling, Ressourcenschonung, Umweltschutz besprochen und warum eine nachhaltige Umgangsweise notwendig ist. Entsprechend wird auch mit beschriebenem, bedruckten und anderem Recyclingmaterial sowie alten Büchern, Zeitungen, Papieren, Pappen, Kartonagen usw. gearbeitet.
Am Ende der Woche ist eine eigensinnige städtische Landschaft entstanden, die durch die Fantasie lebendig wird.
Rochdale-Gelände